FRAU SEIN IN WECHSELVOLLEN ZEITEN.

Die moderne Brustkrebstherapie stützt sich im Prinzip auf drei Säulen: Die Operation, die nachfolgende Bestrahlung und die medikamentöse Behandlung. Die Operation ist auch weiterhin die zentrale Säule der Therapie und meist der erste Therapieschritt nach der Brustkrebsdiagnose. Beim Erhalt der Brust, der heute in der überwiegenden Zahl der Fälle möglich ist, folgt in der Regel die Strahlentherapie. Während Operation und Strahlentherapie die Tumorzellen an ihrem Entstehungsort bekämpfen, gelangen Krebsmedikamente über den Blutkreislauf in den ganzen Körper und erlauben dadurch auch die Behandlung von Tumorzellen die bereits in andere Organe des Körpers gewandert sind. Die medikamentöse Behandlung erfolgt gewöhnlich durch die Verabreichung einer Chemotherapie, durch antihormonelle Medikamente, oder seit kurzem auch durch die Gabe von Antikörpern. Ob eine Chemotherapie oder doch eher eine antihormonelle Behandlung in Frage kommt hängt vom biologischen Verhalten des Tumors ab. Die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens eines bösartigen Tumors und damit seine Gefährlichkeit kann inzwischen durch molekulargenetische Untersuchungen besonders genau eingeschätzt werden.

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Genetische
Beratung bei
familiärem Brust-
und Eierstock-
krebs